Aufbau einer Inselanlage
Aufbau einer PV- Inselanlage (SHS) mit Gleichstromverbrauchern und Wechselrichter

Grafik: Steca Solar
Ein kleines System zur unabhängigen Stromversorgung mit Sonnenenergie besteht typischerweise aus 6 Komponenten: Dem (den) Solarmodul (en) A, dem Laderegler B, der (den) Batterie (n) C, dem Wechselrichter D, wenn Wechselstrom benötigt wird, den Wechselstromverbrauchern F und den Gleichstromverbrauchern, wie z.B. 12 V Energiesparlampen.
Von den Solarmodulen A führen zwei Kabel (+/-), die ausreichend groß dimensioniert wurden, um Leitungsverluste zu vermeiden, zum Laderegler B. Der Laderegler sollte mindestens 10 % höher dimensioniert werden, als der maximale Strom der Module beträgt. Vom Laderegler führen zwei Kabel (+/-) zum Solarakku und zu den Verbrauchern (Gleichstrom). Werden mehrere Gleichstromverbraucher eingesetzt, empfiehlt es sich, einen Verteiler für die Plusleitungen mit Sicherungen) und einen Verteiler für die Minusleitungen zu installieren.
Die Batterieleitung und die Leitungen zu den Verbrauchern sollten mit KFZ- Sicherungen o.ä. abgesichert werden. Ebenfalls an die Batterie wird der Wechselrichter angeschlossen. Auch hier sollte man eine Sicherung in der Leitung vorsehen. Die Sicherungen sind nach dem zu erwartenden Stromfluß auszulegen. Keinesfalls darf der Wechselrichter an den Laderegler angeschlossen werden, da es dadurch zur Zerstörung des Reglers kommen kann.


Dieses Prinzip kann auch für größere, leistungsstärkere Systeme angewendet werden. Bei höherem Stromverbrauch und größerer Modulleistung empfiehlt sich allerdings eine Batteriespannung von 24 oder 48 V DC. Die meisten professionellen Laderegler sind für Batteriespannungen von 12 - 48 V vorgesehen und mit einem 60 A MPPT- Laderegler können Modulleistungen von 1,6 kWp im 24 V-System und 3,2 kWp im 48 V-System konfiguriert werden.
Größere Anwendungen lassen sich zum Beispiel mit den SunnyIsland Batteriewechselrichtern von SMA in Verbindung mit Netzwechselrichtern von SMA realisieren.

Für professionelle Systeme zur kontinuierlichen autonomen Stromversorgung gibt es weiterhin die Möglichkeit, Wechselrichter mit Batterieladefunktion einzusetzen. Die Batterielader werden mit einer Stromquelle ( Generator oder Netz) verbunden, die manuell oder automatisch bei niedriger Batteriespannung zugeschaltet wird. Die Batterien werden bis zu einem festgelegten Wert geladen, was besonders in Monaten mit geringerer Solarstrahlung sehr vorteilhaft ist, da dadurch eine Tiefentladung der Akkus vermieden wird.
Für bei uns erworbene Systeme erhalten unsere Kunden individuelle Anleitungen zur Verschaltung der Module und zur Programmierung der Laderegler.
Eine Auswahl der von uns realisierten Anlagen finden Sie hier
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